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Es tut sich was in der Gartenvorstadt in Unna: Neuer Raum für Familien im „Familienquartier Ostenberg“

Auf dem etwa 4.000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Pflegeheims „Haus am Ostenberg“ an der Türkenstraße 2a in Unna tut sich was – zumindest am Reißbrett. Hier soll schon bald moderner Wohnraum für junge Familien entstehen. Die Baupläne für das Leuchtturmprojekt „Familienquartier Ostenberg“ sind bereits beim Bauamt Unna eingereicht, ein Baubeginn ist für Ende 2023 avisiert.

Wohnen in guter Nachbarschaft

Das Konzept des neuen Quartiers setzt auf Gemeinschaft. So sind neben den acht Doppelhaushälften in aufgelockerter Bauweise, die über eine gemeinsame Spielstraße erschlossen werden, gemeinschaftlich zu nutzende Flächen geplant. Nicht nur eine bereits gepflanzte Streuobstwiese mit heimischen Baumarten, auch ein Spielplatz und ein Grillplatz laden künftig zu nachbarschaftlichem Austausch ein. Insbesondere für junge Familien ist diese moderne Wohnform in ländlicher und zugleich stadtnaher Lage interessant. Obwohl im grünen gelegen, ist der Stadtkern dennoch in nur 25 Minuten fußläufig oder mit dem Bus über die nahgelegene Haltestelle in 10 Minuten erreichbar.
Jede Doppelhaushälfte verfügt über circa 135 Quadratmeter Wohnfläche, die sich auf drei Etagen verteilen. Im Erdgeschoss sind ein Hauswirtschaftsraum, die Küche, das Wohnzimmer und ein Gäste-WC geplant. Auf die oberen Geschosse teilen sich das Elternschlafzimmer, zwei Kinderzimmer, das Haupt-Badezimmer und ein Arbeitszimmer auf.

Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht

Nicht nur die Streuobstwiese steht für das nachhaltige Konzept des Quartiers. Dieses beginnt bereits beim Bau. Ein Großteil der Materialien soll aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, die nicht nur für ein besonders angenehmes Wohnklima sorgen, sondern auch für ihre energetische Effizienz bekannt sind. Jede Doppelhaushälfte soll mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher ausgestattet werden, die einen Großteil des Strombedarfs abdecken wird.
Für das Thema Heizen stehen derzeit noch zwei Optionen zur Diskussion. Möglich ist der Anschluss an das Wärmenetz einer nahegelegenen Biogasanlage oder eine zentrale Luft-Wasser-Wärmepumpe.

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